Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

Hier ist jedes Thema erlaubt, was nicht mit dem 350Z oder dem 370Z zu tun hat.
Schau einfach hinein und mache dir dein eigenes Bild.

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Re: Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

Beitrag von Reisender40 » Sa 29. Jun 2019, 18:55

Was für ein Schwachsinn solche Argumente anzuführen. Die Fahrgeräusche der Reifen sind leiser geworden und
mittlerweile wird "Flüsterasphalt" in Wohn- und Stadtgebieten verbaut.

Bin gespannt wann es die ersten Schwer- und Schwerstverletzten geben wird :mtraurig:

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Eifel
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Re: Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

Beitrag von Eifel » Sa 29. Jun 2019, 22:24

Aktueller Stand - 29.06.2019:

Bild

Gruß, Jürgen

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Re: Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

Beitrag von Reisender40 » So 30. Jun 2019, 10:56

Heizöl und Kraftstoffe
Umweltbundesamt fordert CO2-Aufschlag

In der Diskussion über die Bepreisung von CO2 hat das Umweltbundesamt schnelles Handeln gefordert. Amtspräsidentin Krautzberger sprach sich in der "FAS" für höhere Steuern auf Heizöl und Treibstoffe aus.

Die Präsidentin des Umweltbundesamts hat in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" ("FAS") zu höheren Steuern auf Heizöl und Kraftstoffe geraten. Die Höhe sollte sich nach den Kohlendioxid-Emissionen richten. Durch den Aufschlag für Heiz- und Kraftstoffe sollten die Treibhausgasemissionen gesenkt werden. Die Einnahmen daraus könnten die Bürger durch die Senkung der Ökostrom-Umlage (EEG) und auf anderen Wegen wieder zurückerhalten, schlägt Amtspräsidentin Maria Krautzberger vor.

"Wichtig ist, dass wir schnell damit beginnen, CO2 einen Preis zu geben", sagte sie der "FAS". Die Senkung der EEG-Umlage habe gleichzeitig den Effekt, dass die Elektromobilität und andere stromgebundene öffentlichen Verkehre konkurrenzfähiger würden, da der Strompreis sinke, so Krautzberger. Wichtig sei es, vor allem einkommensschwachen Haushalten zu ermöglichen, klimaschonend zu wohnen und mobil zu sein: zum Beispiel durch finanzielle Hilfen beim Kauf energiesparender Kühlschränke oder Waschmaschinen.


https://www.tagesschau.de/inland/umwelt ... g-101.html

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Re: Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

Beitrag von Reisender40 » So 30. Jun 2019, 19:51

..und es geht immer weiter mit den Betrügereien an den Kunden, reicht wohl noch nicht aus :!:

Manipulationssoftware
Audi-Dieselskandal umfassender als bekannt

Stand: 30.06.2019 18:00 Uhr

Der Ingolstädter Autobauer Audi hat in der Abgasaffäre offenbar umfassender manipuliert als bislang bekannt.
Dabei geht es um Diesel-Autos mit größeren Motoren von Audi der Abgasnorm Euro 6. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat die Modelle zurückgerufen. Die entsprechenden Bescheide verschickte
die Flensburger Behörde bis Januar 2018. Damals erklärte das zuständige Bundesverkehrsministerium, in den Fahrzeugen sei eine Abschalteinrichtung verbaut, nämlich die "Motoraufwärmfunktion".

Vier Abgasstrategien

Tatsächlich zeigen die nicht öffentlichen KBA-Bescheide, die BR Recherche und dem "Handelsblatt" vorliegen:
Audi setzte nicht nur eine, sondern meist vier unterschiedliche Abgasstrategien ein. Dadurch sind die Fahrzeuge auf dem Prüfstand sauberer als im Straßenverkehr.
Die Behörde schlüsselt die Strategien in den jeweiligen Bescheiden alphabetisch auf - von A bis D.

Betroffen sind auch Modelle von Porsche und VW, denn die größeren Diesel-Motoren von Audi kamen samt Abgastechnik auch bei den Schwesterfirmen zum Einsatz.
Insgesamt geht es um mehr als 200.000 Fahrzeuge in Deutschland.

Problematisches Vorgehen des KBA

Das Kraftfahrt-Bundesamt stuft allerdings bei mehreren Diesel-Modellen jeweils nur die Strategie A - die "Aufwärmfunktion" - als unzulässige Abschalteinrichtung ein.
Die anderen drei "Strategien" kann Audi "freiwillig" aus der Software entfernen. Dabei geht aus den Bescheiden hervor, dass die Behörde die meisten Modelle nicht selbst geprüft hat,
sondern sich auf Angaben des Unternehmens stützte. In einem Bescheid heißt es: "Eigene technische Prüfungen wurden durch das KBA nicht durchgeführt. Es wird nach Aktenlage beschieden."

https://www.tagesschau.de/investigativ/ ... i-193.html

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Re: Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

Beitrag von Reisender40 » Do 4. Jul 2019, 06:14

BGH zur Umwelthilfe
Verbraucherschützer oder Abmahnverein?


Stand: 04.07.2019 00:40 Uhr

Ihr Einsatz für Fahrverbote hat der Umwelthilfe viele Kritiker beschert - darunter ein Autohändler, der ihre Abmahnungen für rechtsmissbräuchlich hält und deswegen klagte.
Heute fällt der BGH das Urteil.

Worum geht es in dem Fall?


Im Mai erhält der schwäbische Autohändler Dietrich Kloz per Fax eine Abmahnung von der Deutschen Umwelthilfe. Auf seiner Internetseite habe der Autohändler nicht ordnungsgemäß über Spritverbrauch und CO2-Ausstoß eines Neufahrzeugs informiert. Den Fehler gibt Kloz zu, die Unterlassungserklärung unterschreibt er nicht. Denn damit hätte er sich verpflichtet, für jeden erneuten Verstoß 10.000 Euro Strafe zu zahlen.

https://www.tagesschau.de/inland/faq-um ... e-101.html

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Re: Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

Beitrag von Eifel » Do 4. Jul 2019, 13:03

BGH fällt Urteil.
Umwelthilfe darf weiter abmahnen und klagen! :mboese:

https://www.bundesgerichtshof.de/Shared ... 019091.htm

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Re: Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

Beitrag von Reisender40 » Mi 10. Jul 2019, 19:22

"Knallharter Betrug"
So führen Autohersteller ihre Kunden hinters Licht

Sie erfinden Effizienzklassen, stellen haarsträubende Vergleiche auf: Laut eines Verbandes schrecken Autohersteller nicht davor zurück, ihre Kunden zu betrügen. Vier Beispiele für "äußerst erfinderische Werbelügen".

Die Grenzen von Recht und Gesetz: Einige Autobauer scheinen sich von ihnen nicht aufhalten zu lassen. Diesen Vorwurf erhebt die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Der Verein prüft immer wieder die Aussagen der Hersteller daraufhin, ob sie erlaubt sind – und ob sie stimmen. Dabei enttarne der Verein immer wieder erfinderische Werbelügen.

Das Fazit der Umweltschützer zum Vorgehen der Konzerne: "Die Automobilhersteller betrügen ihre Kunden systematisch." Auch gegenüber den Behörden von Bund und Ländern erhebt die DUH schwere Vorwürfe. Sie würden wegschauen und sich weigern, die schwerwiegenden Verstöße zu verfolgen. Hier sind vier Beispiele für solche Fehltritte der Autohersteller.

Neue Effizienzklassen erfunden


Das Energieeffizienz-Label soll auf den ersten Blick zeigen, wie sauber ein Auto ist. Dazu gibt es eine farbige Skala: Sehr saubere Autos erhalten ein grünes A+, sehr schmutzige ein rotes G.
Volkswagen erfand deshalb im Dezember 2011 kurzerhand eine neue Effizienz-Klasse, das H. Und schon sahen schmutzige Autos der Klasse G auf dem Label sauberer aus als sie sind.

Noch weiter ging Cadillac: Die US-Marke schummelte gleich sechs neue Klassen auf das Label: H, I, J, K, L und M. Später endete das Label auch bei Hyundai plötzlich bei H statt bei G.

"Emissionen auf Minimum reduziert"?

Das klang vielversprechend: "BlueTec reduziert die Emissionswerte unserer hochmodernen Dieselmotoren auf ein Minimum." So bewarb Mercedes seine C-Klasse (Modell C 220 BlueTec).

Messungen zeigten das Gegenteil: Der Mercedes hat die erlaubten Stickoxid-Grenzwerte um das 28-fache überschritten, sagt die DUH. Von allen untersuchten Autos schnitt die C-Klasse damit am schlechtesten ab.

Die Mercedes-Ansage – eine Werbelüge? Das ließ die DUH vor Gericht klären. Dort präsentierte Daimler eine erstaunliche Erklärung für sein vollmundiges Versprechen: "Reduzierung auf ein Minimum" – das bezog sich nicht auf die sauberen Motoren der Konkurrenz.
Dass illegale Abschalteinrichtungen in dem Auto stecken, bestritt der Hersteller. Später bestätigte hingegen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) intern die DUH-Untersuchungen: Drei Millionen Mercedes-Autos seien mit illegalen Abschalteinrichtungen manipuliert worden.

Spitzenmodell verbraucht nichts?

Noch einmal Mercedes: Als die Luxusmarke 2013 ihre neue S-Klasse herausbrachte, waren Zeitungen und Plakatwände voll mit Anzeigen. Sie erklärten, wie schön das Auto sei, wie bequem – und wie sauber. Seltsam: Die Angaben zu Verbrauch und Schadstoffen stimmten überhaupt nicht. Die miesen Werte des Topmodells fehlten gleich komplett – ein "knallharter Betrug", so die DUH.

Die Umweltschützer wollten die Sache zunächst außergerichtlich klären. Mercedes habe sich aber geweigert, die Angaben zu korrigieren. Daraufhin setzte die DUH eine Einstweilige Verfügung und ein Ordnungsgeld durch – das übrigens in die Staatskasse floss.

Sauber für 21 Minuten

Einen "geringen Ausstoß an Emissionen" verspricht Fiat für seinen 500X. Wenn das überhaupt stimmt, dann wohl nur für kurze Zeit. Denn nach 21 Minuten schalte sich die Abgasreinigung des SUV komplett aus, so die DUH. Warum nach 21 Minuten? Weil die Abgasmessungen auf dem Prüfstand genau 20 Minuten dauern. Anschließend stoße der Fiat bis zu 22-mal so viele Emissionen aus wie erlaubt.Gemeint war viel mehr: der Vergleich mit den anderen Mercedes-Motoren. Denn diese seien eben noch schmutziger.


Das Bundesverkehrsministerium bestätigte später: Diese Abschalteinrichtung ist illegal. Zudem könne das Ministerium empfindliche Strafen gegen den Autobauer verhängen – bis zu 5.000 Euro je Auto.

Das haben die zuständigen Vollzugsbehörden laut der DUH aber bis heute nicht getan.

https://www.t-online.de/auto/recht-und- ... licht.html

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Re: Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

Beitrag von Reisender40 » Fr 12. Jul 2019, 22:26

Ich bin derzeit in der Nähe von Stuttgart und habe mir heute 2 berühmte Messstationen persönlich einmal angeschaut.
Anhand der Bilder die ich gemacht habe kann sich jeder ein eigenes Urteil bilden, ob die Messstationen an den richtigen
Stellen aufgebaut sind.

Die ersten Bilder zeigen die Messstation gegenüber des Hauptbahnhofs am zentralen Omnibusbahnhof. Hier darf ich darauf hinweisen, dass -wie
auf den Bildern erkennbar- direkt vor der Messstation eine Haltebucht für die Omnibusse liegt, in der die Busse mit laufendem Motor auf den
Abfahrtszeitpunkt warten.
20190712_115803.jpg
20190712_115703.jpg
Die zweite sehr bekannte Messstation steht Am Neckartor in Stuttgart. Zur Erinnerung: 6-spurige Hauptstraße mit Schwerlastverkehr.
Näher an die Straße konnte man die Station "leider" nicht bauen, da sonst kein Fußgänger und Radverkehr mehr möglich gewesen wäre.
Deshalb wohl auch diese zusätzlichen gebogenen Rohre in Richtung Fahrbahn, um die Emissionen doch noch in konzentrierter Form
an die Messsonden führen zu können.
20190712_165345.jpg
20190712_165402.jpg
20190712_165423.jpg

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Re: Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

Beitrag von Georg » Sa 13. Jul 2019, 15:59

Wie bei uns, nur anders herum.
An einer Bushaltestelle 1m entfernt und 100m vor
einer vielbefahrenen Kreuzung, an der grundsätzlich
Stau ist, direkt an der Bordsteinkante.

Ist doch alles völlig albern und verarsche.

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Re: Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

Beitrag von Ig3l » Di 16. Jul 2019, 22:26

Das ist einfach nur Wahnsinn, und das TÜV Gutachten können sie sich ja mittlerweile auch zwischen die Arschbacken stecken, meinetwegen auch quer, alles murks, die größte Wirtschaftsfördermaßnahme seit WW Ii :mboese:

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Re: Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

Beitrag von Reisender40 » So 21. Jul 2019, 12:32

[b]„Klima-Wahnsinn“ Kölner Konrad Adenauer wettert gegen Greta Thunberg [/b]

Köln -

Der Kanzler-Enkel und Präsident des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins schreibt im EXPRESS.


„Zur Zeit kann man dem Klimawahnsinn kaum entgehen. Ich meine nicht so sehr, dass wir unter der Junisonne so geschwitzt haben und auch noch heiße Julitage haben werden. Ich bin mir gar nicht sicher, ob das mit dem sogenannten Klimawandel zu tun hat oder ihn geradezu darstellt.

Nach den langfristigen Klimaaufzeichnungen haben sich die Mittelwerte nicht so sehr verändert. Wir brauchen etwas mehr Geduld, um aus unseren Beobachtungen die richtigen Schlüsse zu ziehen. Auf jeden Fall brauchen wir kühlen Sachverstand und nicht die gegenwärtige Aufregung, die an Massenhysterie grenzt.

Vorschläge sind jeck!

Statt Rationalität herrschen Emotionen vor, zu denen wir Deutsche neigen. Wir lassen uns ins Bockshorn jagen, von links nach rechts und von oben nach unten und umgekehrt. Gelassenheit muss her. Wenn wir ein Klimaziel nicht erreichen: so what? Der Himmel stürzt nicht ein, gut Ding braucht Weile.

Im Moment überholen sich die selbsternannten Klimaschützer und Parteistrategen mit täglich neuen Sparvorschlägen, die ich als Kölner mit „jeck“ bezeichnen möchte: keine Inlandsflüge, Verbot von Verbrennungsmotoren in Autos, sofortiger Kohleausstieg, Verbot von privatem Kaminfeuer und so weiter...


Konrad Adenauer legt Zahlen vor


Wissen denn diese Leute überhaupt etwas von dem CO²-Gehalt der Luft? Offensichtlich nichts. Sie besteht zu 21% aus Sauerstoff und zu 78% aus Stickstoff. So verbleiben für die Edelgase und CO² insgesamt gerade einmal 1%. Das Kohlendioxid (CO²) beträgt 0,038% unserer Atmosphäre und ist daher zu vernachlässigen. Von diesem Kohlendioxid produziert die Natur selbst 96%, also ohne menschliches Zutun. Der Mensch verursacht also nur 0,00152% des Kohlendioxids. Daran ist Deutschland wiederum mit 3,1% beteiligt, das sind 0,0004712%.

Wenn wir an diesem Prozentsatz etwas ändern, hat das weltweit überhaupt keinen Effekt. Das würde auch gelten, wenn wir ab sofort überhaupt kein Kohlendioxid mehr produzieren würden. Wir sollen und manche wollen, dass wir Steuerzahler dafür 50 Milliarden Euro pro Jahr ausgeben. Rein für nichts!

Das Klima über uns steht nicht still, die Erdumrundung mit Wind und Wetter sorgt für eine Verteilung von guter und schlechter Luft rund um die Erde. So ist es für uns eklatant wichtig, was die viel, viel größeren CO² Erzeuger tun, nämlich China (9839 Millionen Tonnen CO²), die USA (5270 Millionen Tonnen CO²), Indien (2467 Millionen Tonnen CO²) und Russland (1693 Millionen Tonnen CO²) gegenüber Deutschland mit 799 Millionen Tonnen CO². Die drei erstgenannten Länder haben in den letzten Jahren ihren CO²– Ausstoß gewaltig gesteigert, während wir unseren gesenkt haben.

Kanzler-Enkel an Greta Thunberg


Also, liebe Greta Thunberg, fahr doch bitte nach China, Indien und die USA und sing dort dein Klagelied. Dann würdest du dir den sicheren Friedensnobelpreis wirklich verdienen. Unsere Bemühungen helfen weder der Welt noch uns.

Darüber hinaus ist gar nicht einmal sicher, ob das Kohlendioxid wirklich unser Klima verändert. Forscher sagen, dass die Steigerung des Kohlendioxids erst einem Erwärmungsplus folgt, nicht umgekehrt.


Steuergelder werden verbrannt

Und: wie sind die früheren Klimaveränderungen mit Eiszeiten und Warmzeiten zu erklären, als der Mensch noch keine Industrien besaß? So meinen 2/3 der befragten Deutschen mit Recht, dass unsere CO²-Bemühungen nur etwas bringen, wenn China und die USA mitmachen. Alles andere heißt teures Steuerzahlergeld sinnlos verbrennen.


Darum runter mit dem Hype und nachdenken! Ich habe das dumpfe Gefühl, das die Dummheit immer mehr um sich greift und uns großen Gefahren aussetzt. Achten Sie, wie letzte Woche, auf die beginnenden Stromausfälle.“


https://www.express.de/koeln/-klima-wah ... WIUp-0lg1A
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Reisender40 für den Beitrag:
Ig3l (So 21. Jul 2019, 19:05)

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Re: Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

Beitrag von Reisender40 » So 21. Jul 2019, 19:08

Lindner im ARD-Sommerinterview
"Wir wollen keine Verzichtsgesellschaft"

Stand: 21.07.2019 17:29 Uhr

Selbstzweifel? "Na klar, hatte ich auch schon." Klimaschutz? "Ja, aber keine Verzichtsgesellschaft". Gefahr von rechts? "Lange unterschätzt". FDP-Chef Lindner spricht im ARD-Sommerinterview über Politik und Privates.

Es war ein Ritt durch viele politische Themen: Klima, AfD, von der Leyen in Brüssel, Kramp-Karrenbauer im Kabinett. Am ausführlichsten aber nahm FDP-Chef Christian Lindner zur aktuellen Klimapolitik Stellung. Mit seiner Kritik an der "Fridays for future"-Bewegung und hier vor allem seiner Äußerung, Klimaschutz sei etwas für Profis, hatte er viel Empörung ausgelöst.

Ein marktwirtschaftlicher Preis für CO2

Mit Blick auf die jüngst vorgelegten Gutachten zur CO2-Bepreisung sagte Lindner: "Wir fühlen uns dadurch bestätigt." Auch habe sich die FDP mitnichten gegen nationale Alleingänge in der Klimapolitik ausgesprochen. Seine Partei sei dafür, CO2 einen marktwirtschaftlichen Preis zu geben. Er schlug vor, eine Gesamtmenge an Kohlendioxid festzulegen, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft noch ausgestoßen werden kann. "Und jeder, der einen Anteil daran haben möchte, für Fliegen, Verbrennungsmotor, für Energie oder Fleisch, muss sich seinen Anteil an diesem Budget kaufen". Dann werde eine Start-up-Mentalität entstehen, weil die günstigsten Wege gesucht würden, CO2 zu vermeiden.

"Wir sind jedoch gegen planwirtschaftliche Einzelmaßnahmen", führte Lindner aus. Das Fliegen zu verteuern, wie Umweltministerin Svenja Schulze vorgeschlagen hatte, lehnte er denn auch ab. Vielmehr müsse man doch das Bahnfahren attraktiver machen, also pünktlicher, schneller und mit WLAN in allen Zügen.

"Ich halte nichts von Weltuntergangsszenarien"


Ausdrücklich schloss sich der FDP-Chef der Forderung von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer nach einem nationalen Klimakonsens an. "Der Ansatz ist richtig." Was genau er darunter versteht, blieb unklar. Scharf kritisierte er jedoch die Politik der Grünen. Askese und Verbote seien der falsche Weg. "Ich halte auch nichts von Weltuntergangsszenarien." Lindner weiter: "Wir müssen technische Lösungen finden, etwa Fliegen mit Wasserstoff." Denn auf dem Weg in die Verzichtsgesellschaft würden die Leute nicht folgen, sagte er.

"Gefahr von rechts unterschätzt"

Mit Blick auf die drei Landtagswahlen im Herbst in Ostdeutschland zeigte sich Lindner überzeugt, potenzielle AfD-Wähler zurückgewinnen zu können. Und zwar mit einer "Politik der vernünftigen Mitte." Dafür sei ein Konsens in der Klima- und Migrationspolitik wichtig. Lindner räumte ein, die Gefahr von rechts unterschätzt zu haben. "Ja, wir waren auf dem rechten Auge blind." Der Flickenteppich bei den Verfassungsschutzämtern müsse ein Ende haben. Die Behörden müssten gestrafft werden, um besser zusammenarbeiten.

Und dass CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer nun doch ins Kabinett wechselt? "Die Schlangenlinien der letzten Wochen sind schon eine parteipolitische Hypothek", so Lindner. Aber ihre Forderung nach höheren Verteidigungsausgaben unterstütze die FDP. Und von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin? Die FDP habe ihre Wahl unterstützt, aber "nun muss sie konkret werden".

https://www.tagesschau.de/inland/sommer ... r-103.html

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Re: Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

Beitrag von Reisender40 » Mo 22. Jul 2019, 07:16

Mess-Experte kritisiert Untersuchung
Überprüfung der Stickoxid-Messstationen: Was man Ihnen dazu nicht erzählt hat

Die Stickoxid-Messstationen stehen richtig, sagt Umweltministerin Schulze. Überprüft hat das der TÜV Rheinland. Der hat viele Geräte einst selbst zertifiziert. Die Prüfer hätten aber entscheidende Dinge nicht bedacht, kritisiert Mess-Experte Martin Schraag.

Alle Stickxoid-Messstationen in Deutschland stehen richtig! Zwar viel näher an der Straße als irgendwo sonst in der EU, aber passt schon. Na gut, Diesel-Fahrverbote für Euro 5-Fahrzeuge gibt es nur in Deutschland, aber das liegt sicher nicht daran, dass wir hier ganz anders messen als der Rest der EU. Das kommt Ihnen komisch vor? Das sollte es nicht, denn der TÜV hat doch alles geprüft!

Falls Sie jetzt einen gewissen Sarkasmus wittern: Das ist beabsichtigt. Auf einer Pressekonferenz stellte das Bundesumweltministerium (BMUB) kürzlich das Ergebnis einer bundesweiten Überprüfung vor: Bei 66 von 70 Messstellen, die im Zuge des Streits um Diesel-Fahrverbote überprüft wurden, gab es demnach keine Auffälligkeiten .

Umweltministerium will Diskussion schnell beenden

Umweltministerin Svenja Schulze haute denn auch ordentlich auf den Putz. Die TÜV-Befunde entlarvten "die Nebelkerzen, die Ablenkungsmanöver, als das, was sie wirklich waren", meinte Ministerin Schulze, "eine unnötige Verunsicherung der Menschen." Auch die "Deutsche Umwelthilfe" - bekanntlich der Verein, der ganz erheblich vom BMUB profitiert, nämlich in Form von Fördergeldern in Millionenhöhe für diverse Projekte - sprang Schulze sofort bei.

Lesen Sie immer das Kleingedruckte


Wie die "FAZ" berichtet, gibt es allerdings durchaus Zweifel an der offiziellen Version des BMUB. So berichtet die Zeitung nach einer Sichtung des Gutachtens: "In Mainz gibt es nur eine Messstation, an der der Stickoxid-Grenzwert überschritten wird, sie hält die Abstandsvorgabe nicht ein. Darüber hat die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung im vergangenen Herbst berichtet, doch unter den 21 problematischen Messstationen in diesem Gutachten, die besonders betrachtet werden, taucht sie gar nicht auf. Erst auf Seite 184 geben die Autoren des Gutachtens verschämt zu: Im März wurde sie umgebaut, inzwischen hält sie den Mindestabstand zur Kreuzung ein. Es wird Zufall sein, denn so kurze Zeiträume sind für Schadstoffmessungen nicht repräsentativ, aber in den seither veröffentlichten Monatsberichten wurden für diese Station keine Überschreitungen des Grenzwerts mehr festgestellt", so die FAZ.

"TÜV hat Mehrzahl der Stationen überhaupt nicht vor Ort gesehen"

Die Zeitung berichtet über weitere Widersprüche in Berlin, Frankfurt und München - und in Oldenburg. "Kommen ähnliche Fehler noch bei anderen Messstationen vor? Der TÜV kann diese Frage nicht zuverlässig beantworten. Er hat die Mehrzahl der Messstationen überhaupt nicht vor Ort gesehen", bemerkt die FAZ.

Warum aber ist das so wichtig? Aus einem simplen Grund: Weil es in deutschen Städten oft nur noch an einzelnen, verkehrsnah aufgestellten Stationen überhaupt noch zu Überschreitungen kommt. Die aber sind - gerade erst wurde das durch ein Urteil des EuGH bekräftigt - dafür verantwortlich, wenn plötzlich Straßenzüge oder, wie im Fall Stuttgart, ganze Zonen für Euro 4 oder gar Euro 5-Diesel gesperrt werden sollen.

Als Mess-Experte kritisiere ich schon lange das Vorgehen der Behörden. Und bei dem nun vorliegenden TÜV-Gutachten gibt es ebenfalls entscheidende Punkte, die meiner Auffassung nach einer näheren Überprüfung nicht standhalten.

Mehr Details findet ihr hier: https://www.focus.de/auto/experten/mess ... iaDrpMIpGU

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Georg
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Re: Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

Beitrag von Georg » Mo 22. Jul 2019, 11:18

Nur noch Dilettanten und die DUH kassiert weiter,
lacht sich schlapp und klagt weiter.

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Re: Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

Beitrag von Eifel » Mi 24. Jul 2019, 09:35

:lol: :lol: :lol:

Da warte ich drauf...=> ..."wer gibt dir das Recht, einen 370Z (SUV - siehe unten) zu fahren? :mpunk:
Im Klartext: Menschen sollen ihre Nachbarn hochnotpeinlich zur Rede stellen – um sie zum Umdenken zu bringen.

24.07.2019 - 02:43 Uhr

Ist das noch Umweltbewusstsein oder schon Öko-Diktatur? Heftige Kritik an Professor Niko Paech (58, Uni Siegen) und dem Deutschlandfunk!

Paech ist u. a. Referent der „Tele-Akademie“ des SWR (ARD). Im Radio-Interview fordert er die Deutschen auf, Nachbarn wegen ihrer Klimasünden ins Verhör zu nehmen.

Und der Deutschlandfunk verbreitet das auch noch als „Tipps“ des Professors unkritisch weiter.

„Warum hast du eine Kreuzfahrt gebucht?

Wer gibt dir das Recht, einen SUV zu fahren?
Warum musst du eine Flugreise in den Skiurlaub auch noch tätigen?“, so Paechs Ideen für das nachbarschaftliche Klima-Verhör.
Der Professor: „Wir brauchen wieder im zwischenmenschlichen Bereich ein Regulativ!“
https://www.deutschlandfunk.de/oekonom- ... _id=454447

Bild

... spare schon mal für nen C8 ! :mzwinker:

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