Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

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Re: Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

Beitrag von Reisender40 » Sa 29. Jun 2019, 18:55

Was für ein Schwachsinn solche Argumente anzuführen. Die Fahrgeräusche der Reifen sind leiser geworden und
mittlerweile wird "Flüsterasphalt" in Wohn- und Stadtgebieten verbaut.

Bin gespannt wann es die ersten Schwer- und Schwerstverletzten geben wird :mtraurig:

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Eifel
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Re: Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

Beitrag von Eifel » Sa 29. Jun 2019, 22:24

Aktueller Stand - 29.06.2019:

Bild

Gruß, Jürgen

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Re: Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

Beitrag von Reisender40 » So 30. Jun 2019, 10:56

Heizöl und Kraftstoffe
Umweltbundesamt fordert CO2-Aufschlag

In der Diskussion über die Bepreisung von CO2 hat das Umweltbundesamt schnelles Handeln gefordert. Amtspräsidentin Krautzberger sprach sich in der "FAS" für höhere Steuern auf Heizöl und Treibstoffe aus.

Die Präsidentin des Umweltbundesamts hat in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" ("FAS") zu höheren Steuern auf Heizöl und Kraftstoffe geraten. Die Höhe sollte sich nach den Kohlendioxid-Emissionen richten. Durch den Aufschlag für Heiz- und Kraftstoffe sollten die Treibhausgasemissionen gesenkt werden. Die Einnahmen daraus könnten die Bürger durch die Senkung der Ökostrom-Umlage (EEG) und auf anderen Wegen wieder zurückerhalten, schlägt Amtspräsidentin Maria Krautzberger vor.

"Wichtig ist, dass wir schnell damit beginnen, CO2 einen Preis zu geben", sagte sie der "FAS". Die Senkung der EEG-Umlage habe gleichzeitig den Effekt, dass die Elektromobilität und andere stromgebundene öffentlichen Verkehre konkurrenzfähiger würden, da der Strompreis sinke, so Krautzberger. Wichtig sei es, vor allem einkommensschwachen Haushalten zu ermöglichen, klimaschonend zu wohnen und mobil zu sein: zum Beispiel durch finanzielle Hilfen beim Kauf energiesparender Kühlschränke oder Waschmaschinen.


https://www.tagesschau.de/inland/umwelt ... g-101.html

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Re: Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

Beitrag von Reisender40 » So 30. Jun 2019, 19:51

..und es geht immer weiter mit den Betrügereien an den Kunden, reicht wohl noch nicht aus :!:

Manipulationssoftware
Audi-Dieselskandal umfassender als bekannt

Stand: 30.06.2019 18:00 Uhr

Der Ingolstädter Autobauer Audi hat in der Abgasaffäre offenbar umfassender manipuliert als bislang bekannt.
Dabei geht es um Diesel-Autos mit größeren Motoren von Audi der Abgasnorm Euro 6. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat die Modelle zurückgerufen. Die entsprechenden Bescheide verschickte
die Flensburger Behörde bis Januar 2018. Damals erklärte das zuständige Bundesverkehrsministerium, in den Fahrzeugen sei eine Abschalteinrichtung verbaut, nämlich die "Motoraufwärmfunktion".

Vier Abgasstrategien

Tatsächlich zeigen die nicht öffentlichen KBA-Bescheide, die BR Recherche und dem "Handelsblatt" vorliegen:
Audi setzte nicht nur eine, sondern meist vier unterschiedliche Abgasstrategien ein. Dadurch sind die Fahrzeuge auf dem Prüfstand sauberer als im Straßenverkehr.
Die Behörde schlüsselt die Strategien in den jeweiligen Bescheiden alphabetisch auf - von A bis D.

Betroffen sind auch Modelle von Porsche und VW, denn die größeren Diesel-Motoren von Audi kamen samt Abgastechnik auch bei den Schwesterfirmen zum Einsatz.
Insgesamt geht es um mehr als 200.000 Fahrzeuge in Deutschland.

Problematisches Vorgehen des KBA

Das Kraftfahrt-Bundesamt stuft allerdings bei mehreren Diesel-Modellen jeweils nur die Strategie A - die "Aufwärmfunktion" - als unzulässige Abschalteinrichtung ein.
Die anderen drei "Strategien" kann Audi "freiwillig" aus der Software entfernen. Dabei geht aus den Bescheiden hervor, dass die Behörde die meisten Modelle nicht selbst geprüft hat,
sondern sich auf Angaben des Unternehmens stützte. In einem Bescheid heißt es: "Eigene technische Prüfungen wurden durch das KBA nicht durchgeführt. Es wird nach Aktenlage beschieden."

https://www.tagesschau.de/investigativ/ ... i-193.html

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Re: Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

Beitrag von Reisender40 » Do 4. Jul 2019, 06:14

BGH zur Umwelthilfe
Verbraucherschützer oder Abmahnverein?


Stand: 04.07.2019 00:40 Uhr

Ihr Einsatz für Fahrverbote hat der Umwelthilfe viele Kritiker beschert - darunter ein Autohändler, der ihre Abmahnungen für rechtsmissbräuchlich hält und deswegen klagte.
Heute fällt der BGH das Urteil.

Worum geht es in dem Fall?


Im Mai erhält der schwäbische Autohändler Dietrich Kloz per Fax eine Abmahnung von der Deutschen Umwelthilfe. Auf seiner Internetseite habe der Autohändler nicht ordnungsgemäß über Spritverbrauch und CO2-Ausstoß eines Neufahrzeugs informiert. Den Fehler gibt Kloz zu, die Unterlassungserklärung unterschreibt er nicht. Denn damit hätte er sich verpflichtet, für jeden erneuten Verstoß 10.000 Euro Strafe zu zahlen.

https://www.tagesschau.de/inland/faq-um ... e-101.html

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Re: Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

Beitrag von Eifel » Do 4. Jul 2019, 13:03

BGH fällt Urteil.
Umwelthilfe darf weiter abmahnen und klagen! :mboese:

https://www.bundesgerichtshof.de/Shared ... 019091.htm

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Re: Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

Beitrag von Reisender40 » Mi 10. Jul 2019, 19:22

"Knallharter Betrug"
So führen Autohersteller ihre Kunden hinters Licht

Sie erfinden Effizienzklassen, stellen haarsträubende Vergleiche auf: Laut eines Verbandes schrecken Autohersteller nicht davor zurück, ihre Kunden zu betrügen. Vier Beispiele für "äußerst erfinderische Werbelügen".

Die Grenzen von Recht und Gesetz: Einige Autobauer scheinen sich von ihnen nicht aufhalten zu lassen. Diesen Vorwurf erhebt die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Der Verein prüft immer wieder die Aussagen der Hersteller daraufhin, ob sie erlaubt sind – und ob sie stimmen. Dabei enttarne der Verein immer wieder erfinderische Werbelügen.

Das Fazit der Umweltschützer zum Vorgehen der Konzerne: "Die Automobilhersteller betrügen ihre Kunden systematisch." Auch gegenüber den Behörden von Bund und Ländern erhebt die DUH schwere Vorwürfe. Sie würden wegschauen und sich weigern, die schwerwiegenden Verstöße zu verfolgen. Hier sind vier Beispiele für solche Fehltritte der Autohersteller.

Neue Effizienzklassen erfunden


Das Energieeffizienz-Label soll auf den ersten Blick zeigen, wie sauber ein Auto ist. Dazu gibt es eine farbige Skala: Sehr saubere Autos erhalten ein grünes A+, sehr schmutzige ein rotes G.
Volkswagen erfand deshalb im Dezember 2011 kurzerhand eine neue Effizienz-Klasse, das H. Und schon sahen schmutzige Autos der Klasse G auf dem Label sauberer aus als sie sind.

Noch weiter ging Cadillac: Die US-Marke schummelte gleich sechs neue Klassen auf das Label: H, I, J, K, L und M. Später endete das Label auch bei Hyundai plötzlich bei H statt bei G.

"Emissionen auf Minimum reduziert"?

Das klang vielversprechend: "BlueTec reduziert die Emissionswerte unserer hochmodernen Dieselmotoren auf ein Minimum." So bewarb Mercedes seine C-Klasse (Modell C 220 BlueTec).

Messungen zeigten das Gegenteil: Der Mercedes hat die erlaubten Stickoxid-Grenzwerte um das 28-fache überschritten, sagt die DUH. Von allen untersuchten Autos schnitt die C-Klasse damit am schlechtesten ab.

Die Mercedes-Ansage – eine Werbelüge? Das ließ die DUH vor Gericht klären. Dort präsentierte Daimler eine erstaunliche Erklärung für sein vollmundiges Versprechen: "Reduzierung auf ein Minimum" – das bezog sich nicht auf die sauberen Motoren der Konkurrenz.
Dass illegale Abschalteinrichtungen in dem Auto stecken, bestritt der Hersteller. Später bestätigte hingegen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) intern die DUH-Untersuchungen: Drei Millionen Mercedes-Autos seien mit illegalen Abschalteinrichtungen manipuliert worden.

Spitzenmodell verbraucht nichts?

Noch einmal Mercedes: Als die Luxusmarke 2013 ihre neue S-Klasse herausbrachte, waren Zeitungen und Plakatwände voll mit Anzeigen. Sie erklärten, wie schön das Auto sei, wie bequem – und wie sauber. Seltsam: Die Angaben zu Verbrauch und Schadstoffen stimmten überhaupt nicht. Die miesen Werte des Topmodells fehlten gleich komplett – ein "knallharter Betrug", so die DUH.

Die Umweltschützer wollten die Sache zunächst außergerichtlich klären. Mercedes habe sich aber geweigert, die Angaben zu korrigieren. Daraufhin setzte die DUH eine Einstweilige Verfügung und ein Ordnungsgeld durch – das übrigens in die Staatskasse floss.

Sauber für 21 Minuten

Einen "geringen Ausstoß an Emissionen" verspricht Fiat für seinen 500X. Wenn das überhaupt stimmt, dann wohl nur für kurze Zeit. Denn nach 21 Minuten schalte sich die Abgasreinigung des SUV komplett aus, so die DUH. Warum nach 21 Minuten? Weil die Abgasmessungen auf dem Prüfstand genau 20 Minuten dauern. Anschließend stoße der Fiat bis zu 22-mal so viele Emissionen aus wie erlaubt.Gemeint war viel mehr: der Vergleich mit den anderen Mercedes-Motoren. Denn diese seien eben noch schmutziger.


Das Bundesverkehrsministerium bestätigte später: Diese Abschalteinrichtung ist illegal. Zudem könne das Ministerium empfindliche Strafen gegen den Autobauer verhängen – bis zu 5.000 Euro je Auto.

Das haben die zuständigen Vollzugsbehörden laut der DUH aber bis heute nicht getan.

https://www.t-online.de/auto/recht-und- ... licht.html

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Re: Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

Beitrag von Reisender40 » Fr 12. Jul 2019, 22:26

Ich bin derzeit in der Nähe von Stuttgart und habe mir heute 2 berühmte Messstationen persönlich einmal angeschaut.
Anhand der Bilder die ich gemacht habe kann sich jeder ein eigenes Urteil bilden, ob die Messstationen an den richtigen
Stellen aufgebaut sind.

Die ersten Bilder zeigen die Messstation gegenüber des Hauptbahnhofs am zentralen Omnibusbahnhof. Hier darf ich darauf hinweisen, dass -wie
auf den Bildern erkennbar- direkt vor der Messstation eine Haltebucht für die Omnibusse liegt, in der die Busse mit laufendem Motor auf den
Abfahrtszeitpunkt warten.
20190712_115803.jpg
20190712_115703.jpg
Die zweite sehr bekannte Messstation steht Am Neckartor in Stuttgart. Zur Erinnerung: 6-spurige Hauptstraße mit Schwerlastverkehr.
Näher an die Straße konnte man die Station "leider" nicht bauen, da sonst kein Fußgänger und Radverkehr mehr möglich gewesen wäre.
Deshalb wohl auch diese zusätzlichen gebogenen Rohre in Richtung Fahrbahn, um die Emissionen doch noch in konzentrierter Form
an die Messsonden führen zu können.
20190712_165345.jpg
20190712_165402.jpg
20190712_165423.jpg

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Re: Diesel-Affäre - Der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit entziehen!

Beitrag von Georg » Sa 13. Jul 2019, 15:59

Wie bei uns, nur anders herum.
An einer Bushaltestelle 1m entfernt und 100m vor
einer vielbefahrenen Kreuzung, an der grundsätzlich
Stau ist, direkt an der Bordsteinkante.

Ist doch alles völlig albern und verarsche.

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